Schröderstraße, Hamburg-Hohenfelde, 2006

Benedikt Schmitz, Maike Lück in SML Architekten

Die Schnittstelle zwischen St. Georg und Hohenfelde hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Qualitäten sind die zentrumsnahe Lage, überregionale Anbindung und die Nähe zur Binnenalster.

Am Standort liegt eine günstige Nord- Süd- Orientierung vor, die Bebauungsstruktur der umliegenden Grundstücke ist in Alter und Nutzung (Wohnen und Kleingewerbe) heterogen. Als Ergebnis von Bestandsanalyse und den Regelungen des Baurechts mit den entsprechenden Kennwerten (GRZ/GFZ) entsteht das zentrale Rechtsblatt als Vorgabe für die drei Varianten.

Angesichts der schlechten Substanz gehen wir – mit Ausnahme des vier- bis fünfgeschossigen Baukörpers in der Nordostecke – von einem Totalabriss zu Gunsten einer optimalen Bebauung aus. Dabei kann auch eine optimierte Tiefgarage vorgesehen werden. Der Hof bleibt als wertvolles Wohnumfeld erhalten.

Insgesamt entstehen Lösungen mit Nutzflächen zwischen 1.900 und 2.400 m 2. Entlang der Straße erscheinen lebhafte Wechsel der Gebäudehöhen zwischen drei und fünf Geschossen möglich.